Force 5 – The NEW Location

The 9 Forces of Personal Brand Mastery

Früher wurde viel über die Wichtigkeit des Standorts und der Lokalisierung gesprochen. Das Geschäft muss dort sein, wo es von den Kunden gesehen wird. Heute gibt es das Internet, also die NEW Location, wo man sich als Marke positionieren muss.
Die eigene Website steht meist im Zentrum der Markenpräsenz im Internet. Bei einer persönlichen Marke sollte die URL dem eigenen Namen entsprechen und eine .de- oder .com-Endung besitzen. Auf der Website werden die eigene Person, Produkte und Dienstleistungen, ein Portfolio und Kunden vorgestellt.

Zusammenfassung

Man kommt heute um eine gute Internetpräsenz nicht herum, wenn man eine Marke erfolgreich machen will. Im Zentrum stehen acht Kanäle: Website, Blog, Podcasts, Youtube, XING, LinkedIn, Facebook und Twitter. Allen Kanälen gerecht zu werden, ist eine große Herausforderung.

Unterstützt wird die Website oft durch einen Blog, wo kurze Beschreibungen und Nachrichten veröffentlicht werden. Meist dient der Blog dazu, durch gut recherchierte und nützliche Artikel den eigenen Expertenstatus zu belegen und die Marke zu unterstützen.

Seit Apple den iPod veröffentlicht hat, sind Podcasts ein wichtiges Thema im Internet. In kurzen (normalerweise zwischen 10 und 45 Minuten langen) Ton- oder Videodateien bespricht man Themen, führt Interviews und bietet potenziellen Kunden gutes, kostenloses Material an.

Youtube-Kanäle können als Standort für Podcasts dienen, aber auch andere nützliche Formate (zum Beispiel How-to-Anleitungen) verbreiten. Durch die große Reichweite kann hier viel Geld verdient werden, zum Beispiel auch durch Product Placement.

Eine große Rolle spielen die verschiedenen Sozialen Medien. Für Experten und Dienstleister in Europa steht XING ganz oben auf der Liste. Wenn das Profil nicht die eigene Marke unterstützt und den eigenen Expertenstatus belegt, leidet die Glaubwürdigkeit der Marke.

Gleiches gilt für LinkedIn, das auf internationaler Ebene wichtiger ist als XING. Es bietet mehr Funktionen und dient zur Kontaktpflege mit Kunden und anderen Experten, zum Ausbau des eigenen Netzwerks und zur Verstärkung des Markenimages.

Facebook wird oft noch nicht zur Repräsentation von Marken und Experten im Internet genutzt, sondern hat den Ruf, mehr privaten und sozialen Kontakten zu dienen. Es entwickelt sich aber immer mehr zum Muss für alle, die die Bekanntheit der persönlichen Marke steigern wollen. Für die Marke ICH ist der Übergang zwischen Privatleben und Auftreten als Marke fließend. Deshalb muss man auch ein Auge darauf haben, was bei Facebook veröffentlicht wird, damit nicht die Marke unter Bildern vom letzten Barbesuch leidet. Neben der Möglichkeit für Werbung dient Facebook auch zur Vernetzung mit anderen Persönlichkeiten in Gruppen oder durch persönlichen Kontakt.

Twitter ist derzeit auf dem Rückgang, was Wachstumsraten angeht. Trotzdem ist es noch eines der wichtigsten Mittel, um Informationen zu finden und Neuigkeiten auszutauschen oder um sich als Experte zu positionieren.

Alle acht Bereiche zu bedienen, ist eine große Herausforderung, die unter Umständen viel Zeit braucht. Alle Auftritte müssen natürlich zusammen passen.

Education Marketing

Auf allen Kanälen im Internet stehen Inhalte, also Content, im Vordergrund. Ich spreche dabei von Education Marketing. Das ist für mich die Idee, Kunden und Konsumenten auch mit meinen Marketingmaterialien stets weiterbilden und weiterbringen zu wollen.

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